Beginn der Störung ist meist zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr und tritt bei Knaben häufiger auf als bei Mädchen. Es werden verschiedene Formen von Tics unterschieden:
Ticstörungen können vorübergehender Natur sein (mindestens 4 Wochen, aber weniger als 1 Jahr) oder chronifiziert auftreten und bis ins Erwachsenenalter andauern, wo sie in Stresssituationen oder bei Müdigkeit auftreten.
Vorübergehenden Tics sollte möglichst wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sie sind oft Stressreaktionen und gehen von selbst vorbei. Erst, wenn Tics länger andauern, sollte eine Fachperson aufgesucht werden. Die Therapie von Ticstörungen umfasst die Beratung des Kindes und seines Umfeldes, Selbstwahrnehmungstraining und Entspannungsverfahren.
Bei einer stark ausgeprägten Ticstörung und dem Tourette-Syndrom ist eine medikamentöse Behandlung oft nicht zu umgehen. Diese kann in Kombination mit einer Verhaltenstherapie sehr hilfreich sein.
Ist Ihr Kind von einer Ticstörung betroffen und möchten Sie Ihre Situation mit einer Fachperson besprechen?
Melden Sie sich telefonisch bei der nächsten Triaplus Beratungsstelle. Wir klären gerne mit Ihnen Ihre persönliche Situation, erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze und informieren Sie über Behandlungsmöglichkeiten.
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