

Seelische Krisen und psychische Erkrankungen belasten auch die Mitmenschen. Angehörige und Bezugspersonen spielen oft eine tragende Rolle in der Bewältigung einer psychischen Krise. Wer eine psychisch erkrankte Person begleitet und unterstützt, kann jedoch auch selbst an seine Grenzen stossen. Es ist wichtig, sich über die Erkrankung zu informieren, Hilfsangebote und Behandlungsmöglichkeiten zu kennen, die eigene Befindlichkeit im Auge zu behalten und sich Auszeiten und Erholung zu gönnen.
Bei unserer Arbeit achten wir auch auf die Angehörigen und Bezugspersonen unserer Patientinnen und Patienten. Die Klinik Zugersee ist Mitglied des Vereins Netzwerk Angehörigenarbeit in der Psychiatrie. Wir beziehen Angehörige in die Behandlung ein, wenn dies therapeutisch sinnvoll ist und von allen Beteiligten gewünscht wird. Dieser Einbezug der Angehörigen hat sich schon oft als hilfreich erwiesen. Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, auch dem Wohlbefinden von Angehörigen und Bezugspersonen Sorge zu tragen.
Die Klinik Zugersee bietet zudem Angehörigenabende an. Diese bieten Angehörigen die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen, wertvolles Expertenwissen von Fachpersonen zu erhalten und Antworten auf ihre Fragen zu finden. Das Angebot ist kostenlos und steht allen Angehörigen offen – auch ohne direkten Bezug zur Klinik Zugersee.
Flyer Angehörigenabende
Die genauen Daten finden Sie im Veranstaltungskalender.
Auch ausserhalb von Triaplus gibt es Unterstützungsangebote für Angehörige, beispielsweise STAND BY YOU. Der Verein bietet niederschwellige, kostenlose und anonyme Begleitung. Die Ansprechpersonen sind selbst Angehörige oder Vertraute von Menschen mit psychischen Erkrankungen, bringen persönliche Erfahrungen mit und sind in der Telefonbegleitung ausgebildet.